FEST DER VIELFALT

Ein Fest, das verbindet: Coswig feiert die Vielfalt

Ein Tag voller Begegnungen: Im Rahmen der Interkulturellen Woche kamen am 26. September 2026 Menschen unterschiedlicher Kulturen und Generationen im Coswiger Bürgerpark, beim CVJM und in der Karrasburg zusammen.

Bei prächtigem Sommerwetter bot das Fest der Vielfalt viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues aus Coswig und aller Welt kennenzulernen und interessante Stunden miteinander zu verbringen. Ob beim Kulturgenuss, an den Informations- und Mitmachständen oder beim Verkosten internationaler Spezialitäten – überall wurde deutlich, wie bereichernd Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und kulturellen Hintergründen sein können.

Ein Bühnenprogramm so bunt wie das Leben

Die Bürgermeisterin Frau Trommer griff in ihrer Rede das diesjährige Motto „Dafür“ auf und brachte dessen Bedeutung mit bewegenden Worten auf den Punkt: „Dafür“ sei ein kleines Wort, aber eine große Botschaft. „Dafür“ zu sagen bedeute, sich für etwas einzusetzen – für Offenheit, für Respekt, für gegenseitige Unterstützung und vor allem für ein gutes und friedliches Miteinander. Damit traf sie den Gedanken, der das Fest der Vielfalt prägte: Eine offene Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, Unterschiede anerkennen und sich gemeinsam für ein respektvolles Zusammenleben einsetzen.

Auf der Bühne spiegelte sich wider, wie inspirierend das Zusammenspiel der Kulturen und Generationen sein kann. Das Blechbläserensemble der Musikschule des Landkreises Meißen eröffnete das Programm, gefolgt von Weltmusik von der Coswiger Band „Pressluft“. Die Kindergruppe „Origami“ und das Duo „Schatten oder ich“ vom Verein Cinderella e. V. begeisterten mit Tänzen aus verschiedenen Ländern. Weitere Höhepunkte boten das Artistentrio mit Jongladies, Akrobatikduo, Doppel-S und Rola Sylvi mit erstaunlicher Geschicklichkeit und der iranische Sänger Amir Nikou mit persischen Liedern. DJ Reini vom KJH Exil betreute die Technik der Darbietungen und sorgte zum Abschluss für musikalische Untermalung.

Mitmachen, entdecken und einander begegnen

Nicht nur das Bühnenprogramm lud zum Verweilen ein. Die beteiligten Vereine, die Diakonie Meißen, das Projekt „BiMuLi – 2 Sprachen, 1 Herz“, die Coswiger Tagesmütter und verschiedene JuCo-Einrichtungen präsentierten sich mit ihren Angeboten, die Gäste konnten deren Arbeit kennenlernen und kleine Andenken gestalten. Die zahlreichen Mitmachangebote zogen viele Besucherinnen und Besucher an. Bei der Zirkuspause konnten sie ihre Geschicklichkeit beim Jonglieren erproben, denn Geschicklichkeit brauchen wir auch im Umgang miteinander und ganz besonders, wenn es um das Miteinander verschiedener Kulturen geht.

So wurde Vielfalt nicht nur auf der Bühne sichtbar, sondern im gemeinsamen Tun unmittelbar erlebbar. Menschen lernten sich kennen, kamen miteinander ins Gespräch, teilten Erfahrungen und entdeckten neue Möglichkeiten, sich zu begegnen.

Gemeinsam für ein offenes Miteinander

Ein besonderes Ergebnis des Festes war die gute Zusammenarbeit der Coswiger Vereine und Initiativen. Schon bei der Vorbereitung und während der Durchführung zeigte sich, wie viel entstehen kann, wenn Menschen ihre Ideen, Fähigkeiten und Kräfte bündeln. r Die Kinder verschiedener Einrichtung halfen mit und gestalteten bunte Wimpel, die die Bühne und das Gelände beim Fest schmückten.  Das Fest bot damit nicht nur den Gästen einen Ort der Begegnung, sondern stärkte auch die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Vereinen, Initiativen und Kulturschaffenden, die dieses Fest möglich gemacht haben.

Das Fest der Vielfalt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Coswig und kommunale Partner mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt. Die Förderung trug dazu bei, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, Begegnungsräume zu schaffen und demokratische Werte wie Respekt, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Alltag erlebbar zu machen.